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Alten Heizeinsatz tauschen für die Umwelt
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Ratgeber


Aufbereitung und Lagerung von Brennholz

Holzstapel

Frisch geschlagenes Holz muss lang genug gelagert werden.
Der richtige Trocknungsgrad wird durch gedeckte, luftige Lagerung im Freien erreicht. Zur besseren Trocknung empfiehlt es sich, Stämme zu spalten.

Hier einige Anhaltswerte

* Tanne, Pappel - 1 Jahr

* Linde, Weide, Erle, Kiefer, Birke - 1,5 Jahre

* Buche, Esche, Obstbäume - 2 Jahre

* Eiche - 5 Jahre

Verwendungsreif als Brennstoff im Kamin- oder Kachelofen ist das gelagerte Holz, wenn es nur noch einen Wassergehalt von 15-20% bezogen auf das Volumen hat.

Im Zweifel empfiehlt sich eine Messung der Holzfeuchte mit einem Holzfeuchte Messgerät.

Heizen mit Holz der Umwelt zuliebe

CO2 - Kreislauf

Wer mit Holz heizt, heizt seiner Wohnung, aber nicht dem Klima ein. Der nachwachsende Rohstoff Holz hat eine große Zukunft. Als Energieträger eingesetzt macht er unabhängiger von Erdöl und Heizgas. Holzheizungen tragen dazu bei, die Emission von fossilem Kohlendioxid zu verringern und den Treibhauseffekt einzudämmen.

Denn bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie das Holz vorher aufgenommen hat. Es verbrennt CO2 neutral!
Übrigens die gleiche Menge CO2, die sonst bei der Verrottung des Holzes im Wald freigesetzt würde.

Gute Gründe für den Brennstoff Holz!

So entsteht aus Holz Energie

Feuer

Die Verbrennung fester Brennstoffe wie Holz oder Braunkohlebriketts gliedert sich in fünf Phasen:

1. Trocknung
2. Zündung
3. Pyrolyse (Entgasung)
4. Vergasung des festen Koksrückstands
5. Verbrennung der Ent- und Vergasungsprodukte

Die Dynamik der Holzverbrennung wird wesentlich von 4 Faktoren beeinflusst:

* dem Feuchtegehalt des Holzes; je geringer die Restfeuchte,
desto kürzer ist die Phase der Zündung und Trocknung und
desto höher der Heizwert.

* der Wärmezufuhr. Zur Trocknung und Zündung der
Holzscheite sind Zündhilfen (Würfel, Holzspäne o.ä.)
erforderlich. Sie sorgen für die nötige Grundglut.

* der Beschaffenheit des Brennraumes. Die Heiztechnik muss
so konstruiert sein, dass Holz bei 700 bis 1.000 °C
Umgebungstemperatur nahezu rückstandslos verbrennen kann.

* Eine vollständige Verbrennung zeichnet sich durch einen hohen
Wirkungsgrad und geringe Schadstoffemissionen aus.

Feuerstätte und Feinstaub

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